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Geschichte der Insel Mallorca

Steinerner Wehrturm mit Flagge an der Küste Mallorcas

 

Die Frühgeschichte von Mallorca


Die Insel Mallorca wurde erstmals in der vorchristlichen Zeit von Menschen besiedelt. Die frühesten Spuren datieren auf das Jahr 3.500 vor Christus, einige Forscher schätzen die ersten Besuche sogar weitere 3.000 Jahre früher zurück. Die Siedler überquerten das Mittelmeer, vermutlich vom spanischen Festland oder von Südfrankreich kommend, und bewohnten die zahlreichen Höhlen, die auch heute noch an der ganzen Küste von Mallorca zu finden sind. Bei Sóller und Valldemossa belegen zahlreiche Funde von Feuersteinen und Knochen die Besiedlung in der vorkeramischen Zeit, die von den Archäologen als Archaikum bezeichnet wird. Um das Jahr 2.000 vor Christus datieren die ersten Funde, die auf die Verwendung von Keramiken und Metallen hindeuten.

Die erste Hochkultur auf den Balearen


Um 1.400 vor Christus wurden die ersten Bauwerke errichtet, deren steinerne Überreste heute noch in der Talaiot-Siedlung betrachtet werden können. Die als Talaiot bekannten Wachtürme aus dieser Zeit, gaben der Periode bis zum 1. Jahrhundert den Namen Talaiotikum, unter der die Bronze- und die Eisenzeit auf den Balearen heute bekannt sind. Da einige Bauten starke Ähnlichkeiten mit älteren Funden aus dem Mittelmeerraum haben, wird eine Einwanderung von Immigranten aus Malta, Korsika oder Sardinien angenommen. Handelsbeziehungen in diesem Zeitraum bestanden zu Phöniziern und Griechen. Ab dem 7. Jahrhundert gerieten die Inseln unter den Einfluss der Handelsrepublik Karthago, nachdem sie bereits von dem Vandalenkönig Geiserich 409 überfallen wurden, auf deren Seite die Inselbewohner in den punischen Kriegen gegen die Römer kämpften. Dort wurden sie als „Els Foners Balears“, Steinschleuderer, so berüchtigt, dass das lateinische Wort für werfen, ballein, den Ursprung für den heutigen Namen Balearen bildete.

Von der Antike bis zum Römischen Reich


123 v. Chr. wurde Mallorca von den Römern besetzt. Damit wurden Piratenüberfälle auf römische Schiffe unterbunden, die von den Bewohnern Mallorca in den zwei Jahrzehnten nach dem Fall Karthagos durchgeführt wurden. Die Römer gründeten auch die ersten Städte auf Mallorca, die heutige Hauptstadt Palma als Palmaria Palmensis und Pollentia im Norden von Mallorca bei Alcudia. Im Anschluss vermischte sich die heimische Bevölkerung mit den Römern. Mallorca erlebte eine wirtschaftliche und kulturelle Blütezeit im Römischen Reich fern ab der von den Kaisern ständig geführten Kriege. Zwischen dem zweiten und dem vierten Jahrhundert nach Christus erfolgte die Christianisierung der Inselgruppe. Im Wege der Trennung des römischen Imperiums in zwei Hälften wurde Mallorca 395 ein Teil des Weströmischen Reichs.

Mallorca im frühen Mittelalter


Während der Völkerwanderung im fünften Jahrhundert fiel Mallorca an das Reich der Vandalen und Alanen. Als dieses 534 nach der Kapitulation des Vandalenkönigs Gelimer in das Byzantinische Reich eingegliedert wurde, wurde Mallorca für zwei Jahrhunderte der westlichste Teil des Oströmischen Reichs. Die Randlage erlaubte den Einwohner von Mallorca, weitgehend eigenständig zu leben. Im 7. Jahrhundert entwickelte sich das katholische Mallorca zur Zuflucht für Christen, die vor der beginnenden Ausbreitung des Islams flohen. Truppen aus Arabien versuchten in der Folgezeit wiederholt Mallorca zu erobern, scheiterten aber immer wieder. Mitte des achten Jahrhunderts löste sich Mallorca aus dem Oströmischen Reich. Mallorca erhielt Schutz vor weiteren Angriffen, zuerst durch das Frankreich und anschließend durch den Graf von Apulien. Im neunten Jahrhundert wurde ein Waffenstillstand mit den Mauren ausgehandelt, der zeitweilig nicht von den Mallorquinern eingehalten wurde. Abd ar-Rahman II., der Emir von Córdoba, hielt daraufhin im Jahr 848 eine Strafexpedition ab. Nach hohen Verlusten wurde wieder ein Nichtangriffspakt vereinbart, bei dem Mallorca allerdings eine Tributpflicht anerkannt. Während der erneute Waffenstillstand über 50 Jahre hielt, verlief für die Einwohner von Mallorca dieser Zeitraum nicht vollkommen friedlich. Die Wikinger entdeckten das Mittelmeer und überfielen 859 auch die balearischen Inseln.

Von den Mauren zum Königreich Mallorca


Im Jahr 908 übernahmen die Mauren letztendlich doch noch die Herrschaft auf Mallorca. Über 300 Jahre dauerte ihre Regentschaft, bis sie diese 1229 gegen Jakob I. Von Aragon während der Reconquista wieder verloren. Dessen Nachfahre Jakob II rief 1276 das Königreich von Mallorca aus. Von 1285 bis 1295 geriet die Insel wieder unter die Herrschaft von Aragon. Das Königreich Mallorca endete 1349 endgültig mit der Schlacht von Llucmajor, bei der König Jakob III tödlich verwundet wurde. Die Insel wurde vom König von Aragon, Pere IV., erobert und seinem Reich zugeschlagen.

Vom Mittelalter in die Neuzeit


Bis in die Neuzeit war Mallorca ein selbstständiger Teil der Krone von Aragon und danach ein Bereich von Spanien. Erst am Anfang des 18. Jahrhunderts verlor Mallorca seine Selbstständigkeit. Während des Spanischen Bürgerkrieges fiel Mallorca unter die Herrschaft der faschistischen Falange Espanola. Im 19. Jahrhundert setzte auch bereits der Tourismus ein, der den Begriff Finca auf Mallorca in aller Munde brachte. Der heutige Massentourismus begann in den 60er-Jahren des letzten Jahrhunderts. Nach dem Ende des Regime von General Franco wurde Mallorca wieder ein autonomer Staat innerhalb der spanischen Republik. Die Balearen erhielten 1983 eine eigene Regierung, bei der jede Insel einen eigenen Rat bildet. Die unter Franco noch untersagte Sprache Mallorquin wurde wieder als offizielle Landessprache eingeführt.