Villen in Costa de la Calma

Villen in Costa de la Calma

Mediterrane Villa mit viel Komfort und moderner Einrichtung in ruhiger, strandnaher Lage im Grünen in Costa de la Calma im Südwesten Mallorcas. Die drei Terrassen des Hauses bieten Erholung pur und der große, private Swimming-Pool sorgt jederzeit für erfrischende Abkühlung. Das Haus verfügt ferner über eine Sauna. Der nächste Sandstrand sowie Restaurants, Bars und Einkaufsmöglichkeiten befinden sich nur etwa 1000m entfernt. Villa Mallorca Südwest

Der Spanferkel-Duft weist auf Mallorca den Weg zu Franziskas Backofen

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Wenn unser Freund Pedro anruft, ist eines klar: Es gibt wieder was Leckeres zu futtern. Nicht dass Pedro kochen kann, aber seine Mama. Franziska geht auf die achtzig zu, ist rüstig und rund und ein Meister am Herd. Bevor wir wieder eine Finca auf dem Land an der Ostküste Mallorcas mieten, starten wir direkt zum Telefongespräch mit Pedro durch, um unsere Ankunft anzumelden. Nicht ganz uneigennützig, denn, wie gesagt, auch Franziska muss frühzeitig wissen, dass wir kommen. Sie soll ja schließlich für uns kochen!
Auch in diesem Januar waren wir wieder auf der Insel, um das große San-Antoni-Fest zu erleben, das fast überall auf der Insel Mitte Januar gefeiert wird. Freunde von uns hatten eine Ferienwohnung in Santa Ponsa gemietet, was im Westen liegt, wir fuhren wieder in die Cala Romantica in der Nähe von Porto Christo, denn von dort ist es nicht weit zu Franziskas Herd.
Gleich am zweiten Tag nach unserer Anreise am Flughafen von Palma fuhren wir freudig Sonntagsmittags Richtung Krankenhaus in Manacor. Keine Sorge: Wir waren alle gesund, aber in der Nähe hat Pedro ein schönes kleines Haus auf dem Land und Mama Franziska bereitet dort vormittags stets köstliche mallorquinische Gerichte zu. Jetzt, im Winter, ist es mittags schon warm genug, um eine Stunde in der Sonne zu sitzen, gegessen wird aber meist im Wohnzimmer, wo dann der Kamin gemütlich bollert.
Nach einer herzlichen und zugleich herzhaften Begrüßung der kompletten Pedro-Franziska-Familie machte ich mich sogleich auf den Weg zum Backofen, denn aus dem duftete es schon ausgesprochen gut. Und ebenfalls herzhaft. Was ich da auf dem Backblech sah, ließ mir doch direkt das Wasser im Munde zusammenlaufen, denn „lechona“ garte in den Tiefen vor sich hin. Ein ganzer Berg Spanferkelstücke brutzelte dort und wartete nur darauf, auf den Teller zu kommen. Vorzugsweise auf meinen, so befand ich.
Da ich immer wieder gerne dazu lerne, lasse ich mir von Franziska stets das Rezept erklären. Mein Spanisch reicht dazu längst aus, weil wir ja regelmäßig  Gäste auf der schönsten  Insel der Welt sind. Das geht so:  Das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden, auf ein Backblech oder in eine feuerfeste Form geben, mit Salz und Pfeffer würzen, Saft von zwei Zitronen darüber geben sowie Zitronenstücke dazwischen legen. Am besten einen Tag vorher schon vorbereiten, damit das Zitronen-Aroma gut einziehen kann.  Am nächsten Tag kommen ein paar Stückchen Schweineschmalz dazwischen sowie ein paar Rosmarinzweige. Ab in den Ofen für gut zwei Stunden und eine halbe Stunde vor dem Servieren mit ein bisschen Bier bestreichen, um die „Pelle“ knusprig zu machen. Ein Schuss Cognac schadet auch nicht.
Was kann es auf Mallorca schön sein, wenn man da Freunde hat. Die Diät danach ist im kühlen Deutschland dann eher weniger ein Genuss.

 

Tipp: Rundreise Kalifornien