Villen in Costa de la Calma

Villen in Costa de la Calma

Mediterrane Villa mit viel Komfort und moderner Einrichtung in ruhiger, strandnaher Lage im Grünen in Costa de la Calma im Südwesten Mallorcas. Die drei Terrassen des Hauses bieten Erholung pur und der große, private Swimming-Pool sorgt jederzeit für erfrischende Abkühlung. Das Haus verfügt ferner über eine Sauna. Der nächste Sandstrand sowie Restaurants, Bars und Einkaufsmöglichkeiten befinden sich nur etwa 1000m entfernt. Villa Mallorca Südwest

Die Kornkammer von Mallorca

Swimming Pool vor der Finca

 

„Die Kornkammer von Mallorca“, so erzählte uns Freund Peter, der wahrlich als Globetrotter zu bezeichnen ist, „müsst ihr unbedingt besuchen, wenn ihr auf die Insel fahrt.“ Mallorca und Weizen und Hafer? Damit hatten wir die größte der Baleareninsel bislang noch nicht in Verbindung gebracht. Wir waren schon oft dort, stets im Südwesten und hatten Puerto de Andratx, die Inselhauptstadt Palma, Puerto Portals und Cala Fornells kennen und schätzen gelernt, aber dass wir uns bis dato mit der Landwirtschaft Mallorcas großartig beschäftigt hatten, kann man nun wirklich nicht sagen.

 

Wahl der passenden Ferienunterkunft


Wie dem auch sei: Wir wollten mal einen anderen Teil der Insel kennenlernen. Den ruhigeren und weniger bebauten und hatten uns deshalb auf die Suche nach einer Ferienwohnung, einem Ferienhaus oder einer Finca auf dem Land gemacht, die fern vom Trubel in der Hochsaison liegt. Das Landesinnere, so erfuhren wir von unserem Globetrotter Peter, hatte er bereits mittels Rucksack und Wanderschuhen in der Hauptsache zu Fuß bereist und war völlig hin und weg von der Landschaft und nicht zuletzt der Landwirtschaft der Insel, die hier, genau wie im Südosten der Insel und in Teilen des Tramuntana-Gebirges, für den Lebensunterhalt der Mallorquiner sorgt. „Hier werden neben Korn immer noch Kartoffeln und Artischocken und Erdbeeren angebaut und wenn ihr zur richtigen Jahreszeit fahrt, werdet ihr ländliche Idylle erleben.“


Nach derartigen Prophezeiungen buchten wir den Flug, den Mietwagen und eine schöne Finca in der Nähe von Sineu, das mit 144 Metern in der Lage ist, schöne Blicke auf die mallorquinische Landschaft zu sichern, denn die restlichen Orte darum herum liegen tiefer. Trotz der Wärme im Sommer entschieden wir uns für den Juli, denn als eingefleischte Selbstversorger wollten wir gerne in den Genuss von Tomaten und Kartoffeln der Insel kommen.


Auf Sineu fiel nicht nur wegen des wunderschönen Viehmarkts am Wochenende unsere Wahl, sondern auch wegen seiner Lage. Der kleine Ort ist nämlich geografischer Mittelpunkt der Insel. Und da soll mal einer sagen, wir würden uns nicht im Zentrum des Geschehens befinden. Die Finca, die wir gemietet hatten, lag etwas außerhalb des Ortszentrums. Der Garten mediterran bepflanzt, wie es sich gehört, der Pool groß genug und inmitten göttlicher Ruhe. Rundherum die alten Steinmauern, die hier, im Inselinneren, immer noch die Landschaft prägen. „Nebst der Kornkammer“, witzelte mein Mann fast täglich.

 

Sineus lange Geschichte


Sineu ist, wie so viele Orte auf Mallorca, alt und hat damit eine lange Geschichte, die wir uns gerne zu Gemüte führten. Als die Mauren noch auf der Insel das Sagen hatten, gehörte Sineu zu einem der sechs großen Zentren Mallorcas und war sogar später wichtigstes Verwaltungszentrum der ganzen Insel. Wer hätte das gedacht. Die wunderschöne Pfarrkirche birgt viele Kunstschätze. Wirklich imposant ist die wunderschöne Silber-Monstranz, die zu hohen Feierlichkeiten den Altar schmückt. Wunderschön ist auch das kleine und wirklich verschlafene Dörfchen Lloret de Vistalgre. Man muss schon ein bisschen suchen, um die wunderbare Kulturfinca „Son Baulo“ zu finden, in der regelmäßig Lesungen und Konzerte stattfinden und die eine Oase der Beschaulichkeit ist.

 

Abstecher in den Südwesten Mallorcas


Da wir schließlich im Zentrum des Geschehens wohnten, eben direkt in der geografischen Mitte Mallorcas, machten wir natürlich unsere Abstecher in die Orte, die wir in den Vorjahren schon besucht hatten. Ein Muss ist bei uns ein Besuch der Altstadt von Palma, ein Bummel durch den Hafen von Puerto Portals und ein Mittagessen in Puerto de Andratx mit seinem lebendigen Hafen. Und auch der Badeurlaub an einem der vielen Strände im Südwesten kam nicht zu kurz, denn zu Mallorca gehört der Strand wie die Sangria und die Paella.


Rückblickend können wir nicht sagen, wo es uns besser gefallen hat. Eines ist jedenfalls klar: Mallorca hat viele Facetten. Das haben wir nach diesem Urlaub, den uns Globetrotter Peter so wärmstens empfohlen hat, auf ganz besondere Weise festgestellt. Die „Kornkammer von Mallorca“, auch wenn sie ein Stück vom Strand entfernt liegt, hat unter ihrem Dach nämlich einen ganz besonderen Inselcharme.