Villen in Costa de la Calma

Villen in Costa de la Calma

Mediterrane Villa mit viel Komfort und moderner Einrichtung in ruhiger, strandnaher Lage im Grünen in Costa de la Calma im Südwesten Mallorcas. Die drei Terrassen des Hauses bieten Erholung pur und der große, private Swimming-Pool sorgt jederzeit für erfrischende Abkühlung. Das Haus verfügt ferner über eine Sauna. Der nächste Sandstrand sowie Restaurants, Bars und Einkaufsmöglichkeiten befinden sich nur etwa 1000m entfernt. Villa Mallorca Südwest

Empanadas: Zu Ostern ist die Küche auf Mallorca ein Gedicht

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Wir lieben die mallorquinische Gastlichkeit, mein Lebensgefährte und ich. Zumal wir unsere gute Freundin Biggi auf der Insel haben. Ihre Schwiegermutter ist Meisterin am Herd, so dass es uns an nichts fehlt, wenn wir nach Mallorca kommen. Die Osterzeit lieben wir besonders, wenn die Insel so grün ist. Eier verstecken, das gibt es hier nicht. Aber wir haben die anderen Traditionen zu schätzen gelernt. Eine davon heißt „Empanada“. Und diese gefüllte Teigtasche schmeckt lecker.
So fuhren wir auch im letzten Jahr wieder auf die große Baleareninsel Mallorca, denn Tradition ist es auch, zu dieser Zeit Biggi zu besuchen. Da ihre Schwiegereltern seit einiger Zeit in ihrem Haus leben in der Nähe von Camp de Mar, ist leider das bislang für uns reservierte Schlafzimmer belegt. Aber im Südwesten von Mallorca ist das Angebot an Ferienwohnungen, Ferienhäusern, Villen und Fincas auf dem Land wirklich groß genug. Wir fanden eine kleine Finca außerhalb von Andratx, die liebevoll und sehr landestypisch eingerichtet ist und einen tollen Garten hat, in dem die Orangen- und Zitronenbäume voller Früchte hingen.
Einige Tage vor dem Osterfest machten wir uns mit einer Flasche Wein auf den Weg nach Camp de Mar, um dort am „Empanada-Kochkurs“ teilzunehmen. Biggis Schwiegermutter Xisca hatte schon etwas vorbereitet und erzählte uns Schritt für Schritt den Weg zur fertigen Empanada: Ein Stückchen frische Hefe (so gut ein Zentimeter) wird mit etwas lauwarmem Wasser vermischt und kommt in eine riesige Tonschüssel. Ein Eigelb einrühren, danach eine Kaffeetasse voller Schweineschmalz. Erneut mischen. Zwei Tassen lauwarmes Wasser und eine Tasse Olivenöl dazu, wieder vermischen. Rund 1,5 Kilogramm Weizenmehl werden hinzugefügt und alles wird so lange geknetet und geklopft, bis ein homogener Teig entsteht. Damit ist das Grundgerüst für die leckeren Teigtaschen fertig.
Franziska weiß, was sie tut, wenn sie am Herd steht, weswegen wir ihr stets folgsam zuhören und mitmachen – und, ich kann Ihnen sagen, wir hatten an diesem Tag genug zu tun. Denn nur ein Stückchen Teig (Größe  XXL-Ei) ist nötig, um die Tasche für jede einzelne Empanada zu formen. Sie ist eine Art Schüsselchen mit rund zehn Zentimetern Durchmesser. Und der Teig wurde irgendwie erst nach zwei Stunden weniger.
Klein geschnittene Teile von Huhn und Schweinenacken (roh), rohe Erbsen, kleine Zwiebelstücke und Bauchfleisch, gewürzt mit Salz und Pfeffer, verschwinden danach in der Öffnung, die mit einem dünnen Teigdeckel wiederum verschlossen wird. Die „Nähte“, wo sich Schüsselchen und Deckel treffen, werden fest zugeknetet. Die wird mit einem dünnen Deckel verschlossen. Die „Nähte“ müssen fest zugedrückt werden, damit sich die Empanadas im Ofen nicht öffnen.
Nach gut einer halben Stunde war das erste Backblech fertig. Und der Duft verteilte sich im ganzen Haus. Fragen Sie sich nun noch, warum wir uns jetzt schon wieder auf Ostern freuen? Wir spielen aber auch mit dem Gedanken uns statt Mallorca einmal das Angebot an Barcelona Reisen anzuschauen. Die dortige Küche soll nämlich auch sehr gut sein.